John Carmack – Warum er id Software verließ

Zum ersten Mal seit seinem Weggang von id vor spricht die Entwicklerlegende John Carmack mit USA Today über die Hintergründe.

Bei id Software entwickelte Carmack unter anderem die Doom- und die Quake-Serie, doch im August letzten Jahres unterschrieb Carmack einen Vertrag bei Oculus VR. In der Hoffnung, seine Arbeit bei Oculus VR mit seiner Arbeit bei id vereinen zu können, arbeitete er zu diesem Zeitpunkt bei id Software und Oculus VR gleichzeitig.

Im November verließ er schließlich id Software um sich Vollzeit mit der Entwicklung Virtual Reality-Software  zu beschäftigen. Als Begründung gab er nun gegenüber USA Today an, dass ZeniMax Media, der Mutterverein von id Software, nicht an der Entwicklung für Virtual Reality-Produkte wie dem Oculus Rift interessiert sei.  So scheiterten Carmacks Pläne für eine vollstände VR Unterstützung für Wolfenstein: The New Order und Doom 4.

„I would have been content probably staying there working with the people and technology that I know and the work we were doing. […] But they couldn’t come together on that which made me really sad. It was just unfortunate. When it became clear that I wasn’t going to have the opportunity to do any work on VR while at id software, I decided to not renew my contract.“

Er wäre bereit gewesen zu bleiben und mit den Menschen und der Technologie zu Arbeiten die er kannte. Als sich zeigte, dass sich die beiden Firmen nicht einig werden konnten und dass John Carmack bei id Software nicht die Möglichkeit haben wird im Bereich VR zu arbeiten, hat er sich entschieden seinen Vertrag nicht weiter zu verlängern. Den kompletten Artikel findet ihr auf USAToday.com.

palmer_john_brendan

This article has 1 comments

  1. Balmung Antworten

    Finde die Entscheidung von ihm verständlich. Wenn ihm VR so wichtig ist (und das merkt man), dann ist klar wofür er sich entscheidet, hätte ich an seiner Stelle auch getan. ;)

    Und gerade ihn im Oculus Team zu haben, ist ein fetter Bonus.

    Kann aber auch ZeniMax verstehen, solchen Firmen geht es doch vor allem darum richtig viel Geld zu scheffeln und daher möglichst viele Kopien ihrer Spiele zu verkaufen und das wird mit VR so schnell nicht möglich sein. Und ich bin auch eher der Meinung, dass man komplett neue Spiele nicht VR kompatibel machen sollte, sondern Exklusiv für VR, ansonsten muss man wieder zu viele Kompromisse eingehen, damit es auch ohne VR läuft und man hat nichts Halbes und nichts Ganzes.

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